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Autor: Johanna Fritz, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Ba-Wü | Datum: 14.03.16 | Kommentare: 6

Der Luchs und die Herausforderungen der Landwirtschaft im Schwarzwald

Drei Luchse waren 2015 im Schwarzwald unterwegs, ein Wolf wurde bei Lahr und einer im Schwäbischen überfahren. Zeit also, sich auch bei uns auf den Umgang mit Großraubtieren vorzubereiten. Erfahrungen aus der Schweiz können dabei helfen.

Wenn die Raubtiere zurückkehren...

Ein Artikel aus der Badischen Bauernzeitung vom 12.03.2016.

  • Herdenschutzhund auf dem Windberghof bei St. Blasien. Bild: Felix Böcker, FVA.  » Click to zoom ->

    Herdenschutzhund auf dem Windberghof bei St. Blasien. Bild: Felix Böcker, FVA.

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Kommentare zu diesem Artikel

Silke Engelhardt Verband: -
am 28.03.2016, 08:41 Uhr
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Ich-dachte--meine-letzte-Stunde-sei-gekommen--11297431 Zwei Bisse pro Jahr sind normal. Ich weiß nicht, ob sich die deutsche Bevölkerung das gefallen lässt und wie man sie darauf positiv einstimmen könnte.
Silke Engelhardt Verband: -
am 28.03.2016, 08:29 Uhr
Verehrter Herr Enssle, ich möchte auf zwei Ihrer Punkte noch einmal eingehen. Zum einen sind die nicht erzogenen Haushunde sicherlich ein Problem, dass die Politik seit Jahrzehnten vernachlässigt. Aber die Versicherungen und Gerichte werden dies klären müssen und ich persönlich denke, es wäre sinnvoll, schon vorher Klarheit in den Gesetzen zu haben, wer wann haftet. Zum zweiten ist der Wolf nicht nur bei Schafen und Kleinvieh, wie sie es bezeichnen, problematischer. Alle Rinderhalter mit Muttertierhaltung (also Weidetierhaltung = Biolandhaltung) und alle Pferdebesitzer, Reitställe sowie auch Hobbyhalter müssen "ausbruchsichere" Zäune entwickeln. Die gibt es laut Rinderzüchtern derzeit nicht. Kein Zaun hält eine Herde, die in Panik gerät. Herdenschutzhunde sind kein gutes Mittel bei Pferden, da Pferde auch immer Kinder anlocken.
Moderation Verband:
am 22.03.2016, 10:25 Uhr
Liebe Leserinnen und Leser, sehr geehrte Frau Engelhardt. Auf ihren Kommentar wollen wir eingehen: Uns sind nach Rücksprache mit der Fachstelle für Herdenschutz in der Schweiz keine Sperrungen von Almen bekannt. Temporär eingerichtete und beschilderte Umleitungen, Verhaltensempfehlungen und Alternativrouten sind jedoch örtlich beschrieben und gängige Praxis. Die sachgemäße Ausbildung von HSH und die entsprechende Schulung der Halter ist tatsächlich eine Herausforderung, aber möglich. Gut ausgebildete Herdenschutzhunde meiden direkte Auseinandersetzungen und verbellen lediglich, um Fremde zu vertreiben. Versicherungsfragen bezüglich Herdenschutzmaßnahmen sind generell vielerorts noch nicht ausreichend geklärt. Hier gilt es im konstruktiven Sinne Lösungen zu finden.
Kommentar bearbeitet: 22. March 2016, 15:26:26 Uhr  
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Luchs und Wolf in Baden-Württemberg, Schwarzwald, Schwäbische Alb, Schwäbischer Wald